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Sonnenuhr

Saarländisches Uhrenmuseum


Herstellung: 20. Jahrhundert

Merkmale

Inventarnummer:
2012SUM012
Anzahl:
1 Stück
Objektbezeichnung:
weitere Objektbezeichnung:
Ringsonnenuhr mit Uhrenständer
Sachgruppe:
Technik:
Maße:
Gesamt: D: 6 cm (Sonnenuhr), H: 20 cm (Ständer)

Beschreibung

Ein Vorbild dieses Nachbaus wurde um 1650 vermutlich in Hessen gebaut. Die Uhr hat Polhöhenskala, Polhöhenschieber am äußeren Ring, Polhöhenverzeichnis für 19 Orte, hervorgehoben für die Polhöhe für Fulda. Diese Ringsonnenuhren wurden in großer Zahl gefertigt. Die beiden Ringe werden beim Transport flach ineinander gedreht. Auf 90 Grad geöffnet und dank einer einfachen Haltevorrichtung an einem Faden frei hängend, kann die Uhr verwendet werden. Auf dem äußeren Ring wird die Aufhängeöse auf die richtige geografische Breite eingestellt. Innen wird die Zeit abgelesen. Ergänzt wird die Ringbeschriftung durch ein Kalendarium. Der im Durchmesser gehaltene längliche Rahmen mit Monatsskala führt einen kleinen Schieber, der auf das entsprechende Datum eingestellt wird. Der Schieber ist in der Mitte durchbohrt. Durch dieses Sonnenöhr fällt ein scharfer Lichtfleck auf die Mittellinie der Stundenskala des inneren Ringes, wenn die Uhr am Faden entsprechend ausgerichtet wird. Das Licht weist also die Zeit , nicht wie bei anderen Uhren der Schatten.

Literatur

Zenkert, Arnold: Faszination Sonnenuhr, Frankfurt am Main: Harri Deutsch, 2009, S. 34,35, Abb. S. 35