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Mehlsieb

Saarländisches Bäckereimuseum


Merkmale

Inventarnummer:
2008SBM2102
Anzahl:
1 Stück
Objektbezeichnung:
Material:
Technik:
Maße:
Gesamt: D: 40 cm

Beschreibung

Rundes Mehlsieb aus Buchenbugholz mit engmaschigem Gitternetz.
Zur besseren Verarbeitung musste das Mehl zunächst von Kleie, Klumpen (Mehlklumpen) und Schädlingen gereinigt werden. Dazu benutzte man ein Mehlsieb. Diese Funktion hat im heutigen Gebrauch ihre Bedeutung verloren. Das Mehlsieb dient nur noch der Auflockerung des Mehls für feinen Teig, wie zum Beispiel bei der Kuchen- oder Tortenherstellung.
Die Technik des Bugholzes wurde um 1830 von Michael Thonet erfunden. Dadurch wurde es möglich, Ahorn- oder Buchenholz ohne Holzverlust in einem besonderen Verfahren mit Wasserdampf zu biegen. Dünne Holzschichten werden zunächst verleimt und anschließend in die gewünschte Form gebogen. Besonders in der Stuhlherstellung fand das Bugholzverfahren Anwendung.