Kirchen- oder Hausandachtsfigur: Darstellung der aufrecht, im Kontrapost stehenden Mutter Gottes mit leicht gesenktem Blick u. geöffneten Armen. Im bodenlangen, gegürteten, weißem Untergewand mit langen Ärmeln, darüber ein hellblauer Umhang/ Mantel, verziert mit einer goldenen Borte an den Säumen. Über dem langen Haar ein weißer Schleier, der über die Schulter fällt. Maria zeigt mit beiden Händen auf ein stilisiertes menschliches Herz auf ihrer Brust, das von Rosenblüten umkränzt wird. Über dem Herz Flammen. Das "Heiligste Herz Mariens" ist eine Form der katholischen Frömmigkeit, die das unbefleckte Herz der Jungfrau Maria verehrt. Die Flammen stehen für Marias "brennende Liebe" zu Gott u. den Menschen. Die Verehrung des "Heiligsten Herzens Mariens" verbreitete sich ab dem 17. Jahrhundert parallel zu der des "Heiligsten Herzens Jesu". 1944 weihte Papst Pius XII. die Welt dem "Unbefleckten Herzen Mariens".
Deutliche Altersspuren: abgeplatzte u. beschädigte Stellen am Mantel