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Fenster

Heimatmuseum Wemmetsweiler


Herstellung: Mitte bis Ende 19. Jahrhundert, vor 1899
Fund (Beobachtung):
in: Wemmetsweiler

Merkmale

Anzahl:
2 Stück
Objektbezeichnung:
weitere Objektbezeichnung:
Bleiglasfenster, Sakristei-Fenster
Signatur:

Inschrift
Wo: Fenster 1: im Zentrum, dem Wappen hinterlegt
Was: IN FIDE FORTIS (= Im Glauben stark)

Heraldische Entität
Wo: Fenster 1: Im Zentrum
Was: Roter Löwe vor rotem Kreuz, darüber in Rahmen in Bischofsmützen-Form kleines Kreuz vor gelbem kreuzförmigen Hintergrund

Inschrift
Wo: Fenster 2: im Zentrum, dem Wappen hinterlegt
Was: PAX CHRIST IN REGNO CHRISTI (= Der Friede Christi in Christi Reich)

Heraldische Entität
Wo: Fenster 2: Im Zentrum
Was: Drei rote Kugeln, darüber schwarzer Adler mit ausgebreiteten Flügeln

Maße:
Gesamt:

Beschreibung

Zwei Bleiglasfenster aus der ehemaligen Sakristei der Kirche St. Michael in Wemmetsweiler. In geteiltem Holzrahmen eine vertikal ausgerichtete Struktur aus schmalen, rechteckigen Glasflächen in gedeckten Farbtönen (Weiß, Grau-Braun u. Erdtöne), die durch Bleiruten miteinander verbunden sind. Im Zentrum jedes Fensters ein Wappen u. eine Inschrift: Fenster 1: Wappen von Franz Rudolf Bornewasser, von 1922 bis 1951 Bischof von Trier. Hauptschild „In Silber ein durchgehendes rotes
Kreuz“, Herzschild: „In Silber ein nach rechts, aufrecht schreitender, roter »bergischer Löwe«“. Biografie Franz Rudolf Bornewasser: Am 13. März 1866 in Radevormwalde als Sohn eines Musiklehrers, Kaufmanns und Gastwirts geboren. Sein Studium absolvierte er in Marburg und Bonn, wo er Rechtswissenschaft belegte, anschließend studierte er Theologie in Bonn und Köln. 1894 wurde er zum Priester geweiht und arbeitete als Domvikar im Kölner Dom. 1921 ernannte ihn der Papst zum Weihbischof von Köln und am 27.02.1922 wurde Bornewasser Bischof von Trier. Am 4.1.1944 verlieh ihm Papst Pius XII. den persönlichen Titel eines Erzbischofs.
Fenster 2: Wappen des Papstes Pius XI. „Auf silbernem Grunde drei rote Kugeln und ein Schildeshaupt in Gold mit einem schwarzen Adler (= das Wappen der »de Ratis de Tretoia«, einer Familie, der der Papst entstammte). Papst Puis XI. (Papst von 1922 – 1939), ehemals Achille Ratti, geboren am 30.05.1857in Desio bei Mailand, lange bei der Ambro-
sianischen Kirchenbibliothek in Mailand tätig, dann Direktor der vatikanischen Bibliothek, 1918 als Nuntius in Polen, 1921 Erzbischof von
Mailand, 06.02.1922 Papst Pius XI., gestorben am 10.Februar.1939, sein Grab befindet sich in St. Peter