Marschkompass der Wehrmacht mit Lederhülle und Trageriemen. Navigationsinstrument für Offiziere, Unteroffiziere und Spähtruppführer zur Orientierung im Gelände, zum Einnorden von Karten. Die Kompass-Skala war in 64 Striche (Artillerie-Strich) unterteilt (6400 Strich für den Vollkreis), was eine präzise militärische Peilung ermöglichte, im Klappdeckel ein Spiegel zur Peilung.
Während des Zweiten Weltkrieges war das Unternehmen Emil Busch AG in Rathenow vollständig für die Rüstungsindustrie tätig. Produziert wurden neben Kompassen auch Entfernungsmesser für die Artillerie und Groß-Binokulare (10 × 80) für die Flugzeugerkennung. Die Emil Busch AG beschäftigte in dieser Zeit Zwangsarbeiter. An das Unternehmen war ein Außenkommando des Frauen- und Jugendgefängnisses Berlin-Lichtenberg angegliedert.