Relief mit Darstellung der sog. "Stalingrad-Madonna": in Mantel gehüllte Mutter (Maria) hält schützend ihr Kind (Jesus) im Arm.
Ursprung des Motivs: Eine Zeichnung (Kohle, auf Landkarten-Rückseite), die der dt. Lazarettarzt u. ev. Theologe Dr. Kurt Reuber für Weihnachten 1942 während der Schlacht von Stalingrad anfertigte, sie wurde im Zweiten Weltkrieg zum Symbol für Hoffnung u. Menschlichkeit für die in Stalingrad eingekesselten Soldaten. Inschriften: "W 42": Steht für Weihnachten 1942. Licht, Leben, Liebe: aus dem Johannesevangelium. "Weihnachten im Kessel": Bezieht sich auf den Kessel von Stalingrad ("Festung Stalingrad"), in dem die deutschen Soldaten eingeschlossen waren. Solche Reliefs wurden und werden heute noch in verschiedenen Materialien als Gedenkobjekte oder religiöse Kunstwerke hergestellt.