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St. Georg

Heimatmuseum Wemmetsweiler


Herstellung: ca. 1867–1890
Gebrauch:
in: Wemmetsweiler
Fund (Beobachtung):
in: Wemmetsweiler

Merkmale

Anzahl:
1 Stück
Objektbezeichnung:
weitere Objektbezeichnung:
Heiligenfigur, Nothelfer
Sachgruppe:
Ikonografie:
Signatur:

beschriftet
Wo: Sockel
Was: St

Material:
Technik:
Maße:
Gesamt:

Beschreibung

Figur des St. Georg, einer der "Vierzehn Nothelfer", die im katholischen Glauben bei Nöten und Krankheiten um Beistand angerufen werden. St. Georg, christl. Offizier im röm. Heer unter Kaiser Diokletian, weigerte sich, seinen Glauben zu verleugnen, Märtyrertod ca. 305 n. Chr.. Legende: Georg rettete als Ritter eine Königstochter vor einem immer neue Opfer fordenden Drachen in einem See vor der libyschen Stadt Silena, indem er ihn mit seiner Lanze tötete. St. Georg gilt als Schutzheiliger der Pfadfinder, Ritter, Soldaten, Bauern und Handwerker (Schmiede). Darstellung der Figur in aufrechtem Stand, in Kontrapost, neben dem linken Fuß Teile eines kleinen gekrümmten Drachens. Die Lanze, mit der Georg ihn durchbohrt hat, fehlt ebenso wie die rechte Hand. Georg als jugendlicher Ritter mit lockigen Haaren, darauf ein Helm. Über dem langärmeligen, goldgesäumten grünen Untergewand ein Panzerhemd mit goldfarbenem Gürtel, darüber ein am Hals zusammengehaltener roter Mantel mit goldfarbenem Saum. An Beinen u. Füßen ein Harnisch aus Metallplatten aus Kniestück, Beinröhre u. Metallschuh. Alterungs- u. Gebrauchsspuren: Abplatzungen der Bemalung auf dem Gips. 1867 fanden Renovierungsarbeiten in der kleinen Kirche von Wemmetsweiler statt, einer Filialkirche der Pfarrei St. Stephan in Illingen, die Mitte des 17. Jahrhunderts erbaut worden war. Dabei wurden auch neue Nothelferstatuen angeschafft. Die bemalten Gipsfiguren schmückten auf Konsolen unter Baldachinen die Wände des Altarraums.