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St. Margaretha

Heimatmuseum Wemmetsweiler


Herstellung: ca. 1867-1890
Gebrauch:
in: Wemmetsweiler
Fund (Beobachtung):
in: Wemmetsweiler

Merkmale

Anzahl:
1 Stück
Objektbezeichnung:
weitere Objektbezeichnung:
Margareta von Antiochia, Heiligenfigur, Vierzehn Nothelfer
Sachgruppe:
Ikonografie:
Signatur:

beschriftet
Wo: Sockel
Was: St. Margaretha

Material:
Technik:
Maße:
Gesamt:

Beschreibung

Figur der Heiligen Margaretha (Margareta), eine der "Vierzehn Nothelfer", die im katholischen Glauben bei Nöten und Krankheiten um Beistand angerufen werden. Margareta von Antiochia (Ende 3. bis Anfang 4. Jhd. v. Chr, Tochter eines Priesters), Schäferin, Geweihte Jungfrau u. Märtyrerin, ein Stadtpräfekten, den sie zurückgewiesen hatte, ließ sie im Gefängnis foltern, dann enthaupten. Im Gefängnis rettete sie ein Kreuzzeichen vor einem Drachen. Schutzpatronin der Bauern, bei Schwangerschaft u. Geburt, der Jungfrauen, Ammen u. der Gebärenden. Beistand bei Unfruchtbarkeit, Wunden, Gesichtskrankheiten, Schutz „gegen Unholde aus der Tiefe des Wassers“. Darstellung der Figur in aufrechtem Stand, in Kontrapost, auf achteckigen, gestuften Sockel. Auf dem Sockel windet sich auf ihrer linken Seite ein kleiner Drache. Catharina in bodenlangem grünem Untergewand, darüber ein goldfarbenes langärmeliges Oberteil mit einem Kreuz auf der Brust. Über dem Untergewand ein über der Brust von einer Spange gehaltener roter Mantel mit hellem Innenfutter u. goldfarbenen Borten. Die rechte Hand ist nach unten gestreckt, die linke Hand ist ausgestreckt, die Finger (Verluste an den oberen Fingersegmenten) hielten wahrscheinlich ein verloren gegangenes Attribut (Kreuz, Kreuzstab?). Auf dem Kopf eine als Reif gestaltete Krone, darunter langes gewelltes Haar. Alterungs- u. Gebrauchsspuren: Abplatzungen der Bemalung auf dem Gips. 1867 fanden Renovierungsarbeiten in der kleinen Kirche von Wemmetsweiler statt, einer Filialkirche der Pfarrei St. Stephan in Illingen, die Mitte des 17. Jahrhunderts erbaut worden war. Dabei wurden auch neue Nothelferstatuen angeschafft. Die bemalten Gipsfiguren schmückten auf Konsolen unter Baldachinen die Wände des Altarraums.