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St. Pantaleum

Heimatmuseum Wemmetsweiler


Herstellung: ca. 1867-1890
Gebrauch:
in: Wemmetsweiler
Fund (Beobachtung):
in: Wemmetsweiler

Merkmale

Anzahl:
1 Stück
Objektbezeichnung:
weitere Objektbezeichnung:
Heiligenfigur, Heiliger Pantaleon
Sachgruppe:
Signatur:

beschriftet
Wo: Sockel
Was: St. Pantaleum

Material:
Technik:
Maße:
Gesamt:

Beschreibung

Figur des St. Pantaleum (Pantaleon), einer der "Vierzehn Nothelfer", die im katholischen Glauben bei Nöten und Krankheiten um Beistand angerufen werden. St. Pantaleum (der "Barmherzige"), von Euphrosynus, dem Leibarzt von Kaiser Maximian, in der Heilkunst unterwiesen, war später kaiserlicher Leibarzt, heilte Kranke im Namen von Jesus, nach Neid und Verrat als Christ schwer u. vergebens gefoltert, Tod durch Enthauptung (um 305 n. Chr.). Schutzheiliger der Ärzte u. Hebammen.
Die Figur steht in leichtem Kontrapost (= Standbein gestreckt, Spielbein angewinkelt) auf achteckigem, gestuftem Sockel. Pantaleum trägt ein knielanges, langärmeliges, gegürtetes Gewand mit goldfarbenen Säumen, lange Stiefel u. einen über der Brust zusammengehefteten braunen Umhang/ Mantel mit rötlicher Innenseite u. goldfarbenen Säumen. In der herabhängenden linken Hand ein goldfarbener Palmzweig (= Hinweis auf Martyrium). Der rechte Arm ist angewinkelt, die Hand liegt auf der Brust. Altersbedingte Verfärbungen, Abplatzungen u. Rissbildung bei Fassung (Bemalung) u. Vergoldung von Gewändern u. am Kopf u. Körperteilen, Substanzverluste am Fingern der linken Hand u. am Mantel. 1867 fanden Renovierungsarbeiten in der kleinen Kirche von Wemmetsweiler statt, einer Filialkirche der Pfarrei St. Stephan in Illingen, die Mitte des 17. Jahrhunderts erbaut worden war. Dabei wurden auch neue Nothelferstatuen angeschafft. Die bemalten Gipsfiguren schmückten auf Konsolen unter Baldachinen die Wände des Altarraums.