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Lokomotivfahrtenschreiber

Saarländisches Uhrenmuseum


Herstellung: 1950er Jahre
von: Hasler und Bern als Hersteller
in: Schweiz

Merkmale

Inventarnummer:
2014SUM170
Anzahl:
1 Stück
Objektbezeichnung:
Lokomotivfahrtenschreiber
weitere Objektbezeichnung:
Lokomotivfahrtenschreiber
weitere Objektbezeichnung:
Geschwindigkeitsmessgerät, Tachometer
Sachgruppe:
Signatur:

beschriftet (Zifferblatt: patented Telok)

Maße:
Gesamt: H: 16 cm, H: 22,5 cm, T: 11,5 cm

Beschreibung

Der Fahrtenschreiber Typ RT9 5494 für Lokomotiven, alte Ausführung mechanischer Antrieb, war im DB Triebwagen CFL Westwaggon Köln Deutz eingebaut. Die Geschwindigkeitsmesser sind meistens eigentlich Drehzahlmesser. Der erste Drehzahlmesser (1817, Uhlhorn) beruhte auf der Zentrifugalkraft. Er wurde ab 1844 in Lokomotiven eingesetzt. Bei dem Velocimeter (1888) dreht sich ein Dauermagnet und erzeugt in einer Metallscheibe Wirbelströme. Die drehbar gelagerte Scheibe wird durch eine Rückstellfeder am Mitdrehen gehindert. Das Magnetfeld steigt linear mit der Geschwindigkeit, ebenso die Rückstellkraft der Feder und damit die Auslenkung eines auf der Scheibe befestigten Zeigers. Bei dem Wirbelstromtachometer (1902) wird die Drehzahl des Rades über eine biegsame Welle oder einen Drehmelder zu einem Tachogenerator übertragen und die erzeugte und gleichgerichtete Spannung wird über ein Drehspulinstrument angezeigt. In neuerer Zeit werden Inkrementalgeber (z. B. magnetisches Polrad und Reedrelais) eingesetzt, die eine geschwindigkeitsproportionale Frequenz erzeugen, die mit einer Analogschaltung in eine Spannung umgesetzt werden kann.