zurück

Sonnenuhr

Saarländisches Uhrenmuseum


Herstellung: 2. Hälfte 20. Jahrhundert
in: Deutschland

Merkmale

Inventarnummer:
2012SUM048
Anzahl:
1 Stück
Objektbezeichnung:
weitere Objektbezeichnung:
Sonnenquadrant
Sachgruppe:
Maße:
Gesamt: H: 28,5 cm (Gesamthöhe wie in der Abbildung), B: 14,5 cm (Holzfuß quadratisch), L: 20 cm (Lot), D: 19,5 cm (Radius Messingzifferblatt), H: 18,5 cm (Trägerstab)

Beschreibung

Nachbau eines Sonnenquadranten Peter Apians (1495-1552) wie er in dessen "Instrument Buch" (1533) beschrieben und dargestellt ist. Apian war Astronom, Professor für Mathematik in Ingolstadt, Konstrukteur wissenschaftlicher Instrumente und Autor zahlreicher Schriften u. a. über Sonnenuhren. Der Sonnenquadrant ist eine Vereinfachung des scheibenförmigen (kreisförmigen) Astrolabiums. Er beinhaltet nur noch dessen vierten Teil (Viertelkreis) und trägt normalerweise an seiner Oberkante zwei Plättchen mit Loch; durch beide Löcher ließ man den Sonnenstrahl fallen. Die beiden Plättchen sind hier allerdings nur angedeutet. Das Lotpendel zeigt die Uhrzeit. Apians Sonnenquadrant ist einerseits ein in der Hand zu haltendes Instrument zur Bestimmung der Tageszeit mit Hilfe der Sonne. Andererseits konnte der Quadrant aber auch für geodätische Messungen verwendet werden. Für beide Funktionen ist das Pendel (Lot) notwendig. Der Sonnenquadrant ist hier an einem Metallstab befestigt, der wiederum auf einem quadratischen Holzfuß, der auf vier kugelförmigen Füßen steht.