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"Metabo", Typ: Ta E 3030

Museum Handwerkerhof


Herstellung: von bis
in: Ottweiler

Merkmale

Inventarnummer:
2017HWO0026
Anzahl:
1 Stück
Objektbezeichnung:
Elektrisches "Tacker"-/Klammer-Gerät
weitere Objektbezeichnung:
"Metabo", Typ: Ta E 3030
Sachgruppe:
Signatur:

nummeriert

Maße:
Gesamt: L: 28 cm (ohne Kabel), B: 5,5 cm, H: 25 cm

Beschreibung

Elektrisches "Tacker"-/Klammer-Gerät ("Metabo", Typ: Ta E 3030)

Bei dem vorliegenden Exponat handelt es sich um ein elektrisches "Tacker-Gerät", also eine Hand-Maschine, mit der sich unter Zuhilfenahme der erzeugten Energie nahezu ohne eigene Kraftanstrengung Klammern, Nägel, Profilholz-Krallen und Fugen-Krallen in Materialien mit nicht allzu großer Härte (Holz, Pressholz, Kunststoff, Putzflächen/Wände) einbringen lassen. Der mit 220 Volt zu betreibenden Motor und die "Schuss-Vorrichtung" mit dem Auslöseknopf sitzen in einem pistolenförmigen Kunststoffgehäuse, so dass das Gerät sich problemlos mit einer Hand bedienen lässt. Die maximale Impulsfolge liegt bei 20 U/min. Laut Produktbeschreibung besitzt die Maschine eine Schlagkraftregulierung zum Einstellen der Einschlagtiefe, eine Nachschlagmöglichkeit für unvollständig eingetriebene Heftmittel, eine Nase mit Nut zum gezielten Aufsetzen des Tackers, einen Schutzschuh aus Gummi zur Verhinderung von Druckstellen, eine Sicherung gegen unbeabsichtigtes Auslösen des Schlages und ein Magazin für 4 mm breite (bis 30 mm lange) Klammern und 16-30 mm lange Nägel. Das Modell "Ta E 3030" ist bis heute (Stand 2018) im Handel erhältlich.

Zur Firma "Metabo":
Die "Metabowerke GmbH" mit Stammsitz in Nürtingen ist ein Hersteller von Elektrowerkzeugen, welcher ein breites Spektrum von Elektrowerkzeugen anbietet. Der Name leitet sich als Kürzel aus "Metallbohrdreher" ab. Im Jahr 1923 baute Albrecht Schnizler die erste Handbohrmaschine ("No. 18"), ein Jahr später wurde zusammen mit dem ehemalige Brauereibesitzer Julius Closs die "Schnizler GmbH" gegründet. 1927 wurde Walter Rauch Vertriebsleiter - mit der Gründung der "Metabowerk GmbH" wurde er 1932 Mitgesellschafter. Im Herbst 1945 brannte das durch Kriegseinwirkungen kaum beschädigte Werk zu größtenteils ab und wurde bis 1948 wieder aufgebaut. Zwischen 1953 und 1969 erfolgte der stufenweise Umzug an den heutigen Produktionsstandort im Industriegebiet Steinach. 1999 wurde die Firma "Elektra Beckum" in Meppen übernommen und ging zwei Jahre später vollständig in der Metabo-Gruppe auf. 2004 wurde das Werk in Shanghai als zusätzliche Produktionsstätte eröffnet. 2010 war mit dem Verkauf des Werkes in Meppen die Neuordnung der Produktionsstätten abgeschlossen. Seither konzentriert sich Metabo auf die Kernzielgruppen Metallhandwerk und -industrie sowie Bauhandwerk und Renovierung. Nachdem die Gründerfamilien 2012 ihre Anteile verkauft hatten befand sich Metabo bis Ende 2015 im Mehrheitsbesitz des französischen Private-Equity-Fonds "Chequers Capital". Dann wurde der Betrieb an den japanischen Konzern "Hitachi Koki" verkauft. Das Unternehmen hat heute (Stand 2018) 23 Vertriebsgesellschaften und mehr als 100 Importeure (nach: wikipedia).