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"K. Leister" - Typ: Fugenfräse

Museum Handwerkerhof


Herstellung: von bis
von: K. Leister - Solingen als Hersteller
in: Ottweiler

Merkmale

Inventarnummer:
2017HWO0028
Anzahl:
1 Stück
Objektbezeichnung:
Elektrische Fugenfräse
weitere Objektbezeichnung:
"K. Leister" - Typ: Fugenfräse
Sachgruppe:
Maße:
Gesamt: L: 25 cm (ohne Kabel), B: 11,5 cm, H: 8 cm

Beschreibung

Elektrische Fugenfräse

Bei dem vorliegenden Exponat handelt es sich um eine elektrische Hand-Fugenfräse der Solinger Firma "K. Leister". Das Sägeblatt wird durch einen 220 Volt-Motor angetrieben und arbeitet mit 15000 U/min. Der Motor mit Gehäuse sitzt aus Gründen der Platzersparnis direkt auf der Welle des Sägeblattes. Das Gehäuse dient gleichzeitig als Haltegriff. Das Sägeblatt besitzt eine obere und vordere Schutzabdeckung aus Eisen. Die handliche Maschine ist ohne Kabel 25 cm lang und 11,5 cm breit.

Zu Fräsmaschinen allgemein:
Eine Fräsmaschine ist eine spanende Werkzeugmaschine. Mittels rotierender, mehrschneidiger Schneidwerkzeuge trägt die Fräsmaschine Material von einem Werkstück durch Zerspanung ab, um es in die gewünschte Form zu bringen. Das Fräsen leitet sich prinzipiell vom Bohren ab, doch kann das Fräsen über mehrere Vorschubrichtungen verfügen, wodurch auch komplexe räumliche Körper hergestellt werden können.

Fugenfräsen erzeugen durch ihr schmales Fräsblatt (in der Art eines Kreissägenblattes) schmale Schnitte/Trennfugen und eignen sich so insbesondere zum Verlegen von Fußbodenbelägen, zur Bearbeitung elastischer Beläge sowie - je nach Fräsblatt - zum Schneiden von Stein und anderen Baumaterialien.

Zur Firma "Leister":
Das Unternehmen wurde im Jahre 1949 als Einzelunternehmen "Karl Leister Elektro-Gerätebau" in Solingen gegründet und stellte zunächst Handstaubsauger her. 1954 erfand K. Leister den "Leister Kombi", ein Heißluft-Gerät zum Schweißen thermoplastischer Kunststoffe. Nachdem in den ersten 10 Jahren des Kleinunternehmens ein Vertriebsnetz in ebenfalls 10 Ländern in Europa und Australien aufgebaut worden war, eröffnete 1963 ein erster und schnell wachsender Filialbetrieb in Kägiswil/Obwalden in der Schweiz. Das Vertriebsnetz war bis 1970 auf die USA, Kanada, Südafrika, Israel und Japan erweitert worden, bevor die Firma bis zum Jahr 1977 ein rein Schweizer Unternehmen mit mehreren Betriebserweiterungen wurde. Das Vertriebsnetz konnte im Folgenden bis 1990 in weitere 17 Länder - nun auch verstärkt in Asien und Lateinamerika - erweitert werden. im Jahr 1993 übernahm Christiane Leister in Nachfolgeregelung das Unternehmen und die Geschäftsführung. Neue Produktlinien ("Weldy"-Heißluftgeräte sowie Lasersysteme zum Kunststoff-Schweißen) und die Gründung eines Start-up-Unternehmens namens "Axetris" zur Erschließung der Mikrotechnologie (Gas-Sensorik und Mikro-Optik Akquisition) gingen dem 1999 wiederum in Deutschland etablierten Unternehmen "Leister Technologies GmbH" und weiteren Sub-Unternehmensgründungen in den USA, China und Japan (2000 - 2009) sowie Indien, Belgien, den Niederlanden und Italien (2011 - 2013) voraus. Im Jahr 2011 wurden das Einzelunternehmen Leister Process Technologies mit den Geschäftsbereichen Leister und Axetris und die Leister Unternehmen im Ausland werden in eine gemeinsame Konzernstruktur, die "Leister Group", unter der Holding der "Leister AG" überführt (nach www.leister-group.com/de/portrait/history).